Biozentrum Universität

Beim Biozentrum der Universität Basel konnten Burckhardt Architekten ihre Erfahrung im privatwirtschaftlichen Institut- und Laborbau für ein öffentliches Lehr- und Forschungsinstitut einbringen. Der Baukörper an der Klingelberg- und Pestalozzistrasse hat rund 25’000 m2 Fläche. Mit seinem kompakten Volumen, den grossen Glaspartien seiner Fassade und den markanten vorgehängten Betonelementen wirkte er zum angrenzenden Wohnquartier «Am Ring» und zu den direkten Grundstücksnachbarn aus dem 19. Jahrhundert (Frauenspital 1896, Gefängnis «Schällemätteli» 1865) als architektonischer Quantensprung.

Das Biozentrum führt mit seinen acht Geschossen den neungeschossigen Riegel des Kantonsspitals von Hermann Baur nach Nordwesten fort. Das universitäre Gebäude von Burckhardt Architekten hat im Parterre und dem saalartig erhöhten 1. Obergeschoss mehrere Räume für Vorlesungen und Seminare. Das «Saalgeschoss» kragt nach drei Seiten aus und seine Stützen bilden im Parterre eine Arkade zum überdachten Haupteingang. Die Geschosse drei bis sieben enthalten mit Laboratorien und Büros ausschliesslich Räumlichkeiten der Forschung. Die Forschungsräume sind pro Etage auf der Längsachse mit zwei Korridoren und drei Raumblöcken erschlossen.